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Klassisches Siam: Von Bangkok in den Osten und Norden Thailands

8 Tage: Bangkok – Ayutthaya – Khorat – Phimai – Khao-Yai-Nationalpark – Lopburi – Sukhothai – Phrae – Phayao – Chiang Rai & „Goldenes Dreieck“ – Chiang Mai

Entdeckungen auf dem Chaophraya bei Bangkok und auf dem Mae-Kok-Fluss bei Chiang Rai, ein Abstecher in das I-san zum „Angkor Thailands“ in Phimai, tropische Natur im Khao-Yai-Nationalpark, die erste Thai-Hauptstadt Sukhothai, Lanna-Kunst in Phrae, Bergvölker Nordthailands, Mystik des „Goldenen Dreiecks“, Elefanten im Mae-Sa-Tal und die „Rose des Nordens“ Chiang Mai...

Erleben Sie die klassischen Höhepunkte Zentral- und Nordthailands und einen Exkurs in die Khmer-Kultur im Osten des Landes bei dieser ausführlichen Privatrundreise für unsere kulturhistorisch interessierten Gäste! Die Tour endet in Chiang Mai, von wo viele Strandziele mit Direktflügen oder Flügen via Bangkok erreicht werden können.

 

• Start: täglich (Privatprogramm)

• Reiseleitung: deutschsprachig

• Reisecode: BKK4101

 

1. Tag: Bangkok – Flussfahrt Chaophraya – Bang Pa-In – Ayutthaya – Khorat

Nach der Abholung vom Hotel in Bangkok am Morgen beginnen Sie die Rundreise ruhig und beschaulich bei einer Fahrt auf dem Chaophraya-Fluss. Während Sie die abwechslungsreiche Szenerie an den Ufern an sich vorüberziehen lassen, essen Sie an Bord zu Mittag. Erste Rundreisestation an Land ist dann der Sommerpalast Bang Pa-In mit seiner eigenwilligen Mischung aus thailändischer Klassik, europäischem Jugendstil und... Kitsch. Per Bus fahren Sie weiter nach Ayutthaya (74 km nördlich von Bangkok), das von 1350 bis zu seiner Zerstörung durch burmesische Invasoren im Jahre 1767 Hauptstadt Siams war. Nach der Besichtigung der Ruinen wichtiger königlicher Tempel Ayutthayas setzen Sie die Reise in Richtung Khorat (vollständiger Name: Nakhon Ratchasima) fort. Khorat ist das Tor zum Nordosten des Landes, dem I-san (auch „Issaan“ oder „I-saan“). Bei einem abendlichen Bummel durch das Stadtzentrum und über den Markt können Sie Impressionen von der 100.000-Einwohner-Stadt sammeln. Übernachtung in Khorat. (M)

 

2. Tag: Khorat – Phimai – Khao-Yai-Nationalpark

50 Kilometer nordöstlich von Khorat liegt das Städtchen Phimai mit seinem Khmer-Tempel aus dem 12. Jahrhundert. Wenngleich sich die Historiker nicht einig darüber sind, ob diese Anlage dereinst Vorbild für die berühmten Tempel von Angkor war, sind Ähnlichkeiten nicht zu übersehen. Besonders beeindruckend ist der Prang mit seinen Göttervögeln und Wächterfiguren. Mit dem größten Banyan-Baum Thailands erwartet Sie nun noch eine ganz besondere Sehenswürdigkeit Phimais, bevor Sie wieder in Richtung Süden zum Khao-Yai-Nationalpark fahren. Dieser Nationalpark gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten Naturvermächtnissen Thailands und ist eines der letzten großen Regenwaldgebiete des Landes. Nach kurzer Wanderung sehen Sie den Wasserfall Haew Suwat und genießen den Blick von einer Beobachtungsplattform am See Nong Pakchee. Übernachtung am Rande des Nationalparks. (F/M)

 

3. Tag: Khao-Yai-Nationalpark – Saraburi – Lopburi – Phitsanulok – Sukhothai

Fahrt nach Saraburi und Besuch des Heiligtums Phra Buddha Baht, das nördlich der kleinen Stadt liegt. Der 30 cm tiefe Fußabdruck im Zentrum des Schreins soll von Buddha hinterlassen worden sein. In Lopburi besichtigen Sie dann den ehemaligen Palast des Königs Narai mit seinem interessanten europäisch-thailändischen Stilmix, sowie den Tempel Phra Prang Sam Yot, der im Khmer-Stil als Hindu-Schrein errichtet, später aber als buddhistischer Tempel genutzt wurde. Auf dem Weg nach Sukhothai, der ersten Metropole eines geeinten Königreiches der Thai, stoppen Sie in Phitsanulok am Tempel Wat Mahatat. Dieser beherbergt eine der meistverehrten bronzenen Buddha-Statuen Thailands. Übernachtung in Sukhothai. (F/M)

 

4. Tag: Sukhothai – Phrae – Phayao – Chiang Rai

Während das neue Sukhothai kaum Sehenswertes zu bieten hat, ist „Old Sukhothai“ mit dem „Sukhothai Historical Park“ eine wahre Schatzkammer der siamesischen Geschichte. In Architektur und Kunst wurden hier Maßstäbe für alle folgenden Generationen der Thais gesetzt. Der gewaltige Komplex von Königspalast und Tempel Mahatat dehnt sich über eine Fläche von etwa 160.000 m aus, ist von einem Befestigungsgraben umgeben und bietet mit seinen gewaltigen Säulen und Buddhafiguren einen einmaligen Anblick. Nach den Besichtigungen in Sukhothai fahren Sie durch viele Teakholzplantagen und -wälder weiter nach Phrae. Phrae gehört zu den ältesten Städten Thailands und wurde vor rund 800 Jahren gegründet. Wenngleich der Wat Phra That Suthon Mangkhon Kiri ein vergleichsweise junger Tempel ist, ist er durch seine auffällige Architektur und zahlreiche Kunstgegenstände sowie Musikinstrumente der Lanna-Kultur sehenswert. In Phayao haben Sie dann Zeit für einen erholsamen Bummel an den Ufern des Phayao-Sees. Genießen Sie in Ruhe einen Kaffee oder Tee vor der Weiterfahrt in die Hauptstadt der nördlichsten Provinz Thailands. Chiang Rai (etwa 50.000 Einwohner) liegt 785 km nördlich von Bangkok und war die erste Hauptstadt eines Lanna-Königreiches. Besuch des zeitgenössischen „Weißen Tempels“ von Chiang Rai. 2 Übernachtungen im Hotel der gebuchten Kategorie in Chiang Rai. (F/M)

 

5. Tag: Chiang Rai – Mae Salong – Chiang Saen – „Goldenes Dreieck“ – Chiang Rai

Fahrt durch eine der landschaftlich reizvollsten Gegenden Thailands in die – hauptsächlich von Chinesen bewohnte – Siedlung Mae Salong, die nicht nur ein wahres Schmugglerparadies, sondern in ihrer Umgebung auch touristisch interessant ist. Sie besuchen Siedlungen der Bergstämme der Akha und Yao. Anschließend Weiterfahrt nach Chiang Saen und zum „Goldenen Dreieck“ (Sop Ruak). Es ist wohl vorrangig der schlechte Ruf des Dreiländerecks von Thailand, Burma und Laos als eines der größten Opiumanbaugebiete der Welt, der jährlich zahllose Touristen hierher lockt (auch wenn in Sop Ruak selbst nie Opium angebaut wurde, da der Ort dafür nicht hoch genug liegt). Neben ihrer makaberen Berühmtheit und dem Gefühl, „einmal dort gewesen zu sein“, bietet die Region jedoch viele landschaftliche Reize und das „Grenzerlebnis“ dreier asiatischer Länder. Rückfahrt nach Chiang Rai am Nachmittag. (F/M)

 

6. Tag: Chiang Rai – Mae-Kok-Fluss – Chiang Mai

Am Morgen unternehmen Sie einen Ausflug per Boot auf dem Mae-Kok-Fluss zu einem Dorf des Karen-Bergstammes. Von Chiang Rai aus fahren Sie dann weiter nach Chiang Mai. Nachmittags können Sie sich in San Kamphaeng ein Bild von der Kunstfertigkeit der Handwerksbetriebe Chiang Mais machen und die Herstellung von Baumwoll- und Seidenstoffen, Holzschnitzereien, Lackarbeiten und der berühmten bemalten Schirme verfolgen. Abends erwartet Sie ein traditionelles „Kantoke-Dinner“ mit Folklore-Programm. 2 Übernachtungen in Chiang Mai. (F/A)

 

7. Tag: Chiang Mai – Mae-Sa-Tal – Chiang Mai

Das Mae-Sa-Tal liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Chiang Mai. Im hiesigen Elefantencamp können Sie die Dickhäuter bei Arbeitsverrichtungen oder auch beim Bad im Fluss beobachten. Anschließend besuchen Sie eine der größten Orchideenfarmen Thailands. Die folgenden Stunden verbringen Sie auf dem Hügel Doi Suthep beim Besuch von Chiang Mais berühmtestem Tempel, dem Wat Phrathat Doi Suthep! Wenn Sie die knapp 300 Stufen der berühmten Treppe mit ihren Drachenköpfen und Schlangenleibern hinauf zum goldenen Chedi der Tempelanlage erklommen haben, bietet sich bei gutem Wetter ein phantastischer Blick über die etwa 16 Kilometer entfernte Stadt. Rückkehr zu Ihrem Hotel am Nachmittag. Der Abend steht Ihnen zu individuellen Unternehmungen in Chiang Mai zur Verfügung. Ein Besuch des Nachtmarktes sollte auf Ihrem Programm nicht fehlen! (F/M)

 

8. Tag: Chiang Mai

Nach dem Frühstück endet Ihr Rundreiseprogramm mit dem Transfer zum Flughafen Chiang Mai für Ihre Weiterreise laut gebuchtem Programm. (F)


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